Aktuelles

Hier finden Sie alles Aktuelle rund um den Umunumo Freundeskreis Bersenbrück.

29. Okt 2018

Wasserprojekt in Kenia 2018

Der Bersenbrücker Umunumo-Freundeskreis installiert erstmalig komplettes Solarsystem für dauerhafte Trink- und Nutzwasserversorgung

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hat vor kurzem dem Bersenbrücker Umunumo-Freundeskreis eine erfreuliche Nachricht zugesandt. Bingo hat für die Errichtung einer dauerhaften Trink- und Nutzwasserversorgung in der kenianischen Diözese Marsabit eine Fördersumme von 10.000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss bewilligt. Denn die Bersenbrücker von der katholischen St. Vincentius Gemeinde haben sich ein größeres Wasserprojekt vorgenommen. Sie wollen erstmalig die Installierung eines kompletten Solarsystems zu dem im November 2017 fertiggestellten Tiefbrunnen samt Bau eines Hochtanks und eines Verteilernetzes errichten. Damit kann nicht nur das Kinderheim „Fatima Childrens Home“, sondern auch die die angrenzende Grundschule dauerhaft mit Trink- und Nutzwasser versorgt werden. Beim Kinderheim handelt es sich um ein Internat mit 30 körperlich und zum Teil geistig behinderten Kindern zwischen fünf und sechzehn Jahren. Diese Kinder hätten ohne diese Einrichtung keine Möglichkeit zur Schule zu gehen. Sie würden sonst aus unterschiedlichen Gründen meistens in den Dörfern in den Familien ohne jede Unterstützung aufwachsen. „Das Fatima Childrens Home wird von Christen und Muslimen anerkannt. Derzeit muss noch Wasser zugekauft werden, was teuer und ineffizient ist“ kann der Schatzmeister Winfried Scherder vom Umunumo-Freundeskreis bestätigen. Von der eigenen Solarpumpe mit Verteilernetz und mehreren Entnahmestellen profitieren sowohl die Schule als auch die Dorfgemeinde mit ihren etwa 3.700 Menschen im Ort. Die jetzige Form des Pumpbetriebes durch Solarstrom ist nach Ansicht des Umunumo-Freundeskreises eine hervorragende Lösung. „Sie ist besser als die des Maschinenantriebes durch Motoren mit konventionellen Treibstoffen“ weiß Hubert Siemer als Sprecher des Freundeskreises zu berichten. Die rechtliche Hauptverantwortung liegt in den Händen des Bischofs der katholischen Diözese von Marsabit. Vor Ort begleitet der Ortspfarrer Peter Kihara und die Heimleiterin Schwester Alphonsa Joseph das Projekt. Das Wasserprojekt wird zirka 20.000 € kosten, wovon Bingo 10.000 € übernimmt. Der restliche Eigenanteil muss durch den Bersenbrücker Umunumo-Freundeskreis aufgebracht werden. Eigenmittel werden zwar beschafft durch monatliche Dauerspender oder Aktionen wie das Doppelkopfturnier am 16. November sowie der Tannenbaumsammelaktion am 12. Januar 2019. Sie reichen jedoch nicht aus um den Eigenanteil zu finanzieren. Daher bittet der Umunumo-Freundeskreis um weitere Spenden auf das Spendenkonto bei der Volksbank Osnabrück, IBAN Nr. DE69 2659 0025 0201 7288 04. Auf Wunsch stellt die Katholische St. Vincentius Kirchengemeinde Spendenbescheinigungen aus.

Bildunterschrift: mehrjährige Erfahrungen hat der Umunumo-Freundeskreis Bersenbrück schon in Nigeria mit dem Wasserbrunnenbau gemacht, wie hier zuletzt im Juli 2018 in der Diözese Jalingo, wo ein Wasserbrunnen in Betrieb genommen wurde.

21. Nov 2017

Doppelkopfturnier 2017

“Re, Kontra, keine Neunzig”

Bei Kontra, Re und „keine Neunzig“ belagerten 36 Doppelkopffreunde für mehrere Stunden die Tische an dem zur „Spielhölle“ umgeräumten Pfarrsaal im Pfarrheim der St. Vincentius Kirche. Dass das Doppelkopfturnier nicht nur eine reine Domäne der Männer ist, bewies die Teilnahme von sieben spielbegeisterten Damen. In drei Durchgängen übten sich die Teilnehmer in Gratwanderungen zwischen Risikofreude und Vorsicht. Bei der Siegerehrung hatte sich der Gewinndruck aller Beteiligten schon weitestgehend gelöst. Der Wettkampf verlief reibungslos, da es das Duo Widu Höckelmann und Ralf Küthe Zur Lienen bestens organisiert und geleitet haben. Für den Umunumo Freundeskreis Bersenbrück nahm Widu Höckelmann die Siegerehrung vor. Mit einem knappen Vorsprung von 30 Punkten hat Hubert Hausfeld das diesjährige Umunumo-Doppelkopfturnier vor dem Zweitplatzierten Martin Heimann mit 530 Punkten gewonnen. Auf Platz drei landete Rolf Fisse mit 430 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Udo Richter, Werner Grover, Peter Kiessling, Edgar Kleemann, Harald Kirchner, Lukas Flebbe und Christa Wessel, die damit gleichzeitig beste weibliche Teilnehmerin wurde.

15. Jul 2017

Spendentour durch Nordeuropa 2017

Vorläufiges Endergebnis

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön für 3717 €. Und ein ganz herzliches Dankeschön an Helmut Meyer für sein Engagement für “Wasser für Afrika”. Erste Ideen für eine nächste Aktion von ihm gibt es schon wieder.

Reisebericht zum Zweiten

Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus Bersenbrück und den umliegenden Orten wird Helmut Meyer einen weiteren Reisebericht über seine Benefizfahrradtour rund um die Ostsee am Montag, 9. April, ab 19.30 Uhr im Pfarrsaal der St. Vincentius Gemeinde Bersenbrück anbieten. Über 78 Tage erstreckte sich seine Radtour durch Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Über die 7.875 km lange Reise berichtet der begeisterte Läufer und Radler in Wort und Bild am 9. April. Hatte er bei seiner Radtour nicht einmal 300 Euro für das Projekt „Wasser für Afrika“ einsammeln können, hat er inzwischen aufgrund seiner zahlreichen Vorträge im gesamten Altkreis Bersenbrück Spendengelder in Höhe von rund 3.500 Euro einwerben können.

Auch jetzt noch können Spenden für die Aktion „Wasser für Afrika“ auf das Konto der Kath. Kirchengemeinde St. Vincentius , Stichwort „Wasser für Arika“, IBAN-Nr. DE 90 2655 1540 0010 0048 10 überwiesen werden. Unabhängig von der Vortrags-Veranstaltung am 9. April können interessierte Gruppen ihn auch privat „buchen“ unter der Telefon-Nr. 05901/9616455.

Reisebericht

Mit Spannung, Humor und vielen erlebten Begebenheiten begeisterte Helmut Meyer am 27.11.2017 gut 35 Zuhörer. Er nahm sie mit auf seine 7875 km lange Tour durch 78 Tage mit meist prächtigem Wetter (außer in der letzten Woche) mit Hunderten von Erlebnissen und schönen Erfahrungen. “Wasser für Afrika” sagte er oft und diese Worte waren die “Türöffner” zu zahlreichen unerwarteten Begegnungen. Hier ein paar kleine Einblicke vom Abend:

Helmut Meyer aus Klein-Bokern hat sich im Herbst dieses Jahres einen Traum erfüllt, nämlich mit dem Fahrrad in 78 Tagen rund um die Ostsee zu fahren. Dafür hat er von seinem Arbeitgeber unbezahlten Urlaub bekommen und die Tour aus privaten Mitteln finanziert. Bei dieser 7.875 Kilometer langen Ostseetour ging es ihm in erster Linie nicht um finanzielle Aspekte, sondern er wollte den Menschen deutlich machen, wie gut es ihm geht, wenn er frei durch die Länder fahren und Grenzen ohne Probleme überschreiten kann. Gleichzeitig hat er unterwegs vielen Menschen von den Wasser-Projekten in Afrika erzählt.

Bei seinen Schilderungen am 27.11. werden die Zuhörer erfahren, was man zum Beispiel in 30 Tagen bei der Fahrt durch Schweden tagtäglich erleben kann und wie er sich oft mit einfachsten Mitteln „durch gebissen“ hat. Seinen 50. Geburtstag hat er übrigens auf einer Elchfarm im finnischen Li begangen, wo er auch eine Art von  „Rapunzel“ getroffen hat, die die Haare bis zu den Knien hatte. Der ortsansässige Radiosender im finnischen Lappeenranta ist auch auf ihn aufmerksam gemacht worden und hat mit ihm ein Interview geführt. Im lettischen Riga hat er die Bersenbrücker Umunumo Mitglieder Anne und Hubert Siemer getroffen, die mit dem Rotary Club Bersenbrück Altkreis dort unterwegs waren. Sehr unangenehm waren fünf Tage Anfang Oktober als er gegen Sturm und Dauerregen auf dem Weg von Polen in Richtung Deutschland unterwegs war und ihm jeden Abend das Wasser aus den Schuhen lief. Am letzten Tag hat er dann noch mal 150 Kilometer zurückgelegt.

Helmut Meyer ist wieder mit dem Fahrrad unterwegs

für “Wasser in Afrika”

11. Oktober: Helmut ist wieder in Bersenbrück angekommen. Mehr als 7800 km sind gefahren. Über seine Tour mit den vielen Begegnungen und Erfahrungen wird er in Kürze berichten.

09. Oktober: Uns erreicht die Nachricht, dass Helmut Meyer wieder in Deutschland ist und in den nächsten Tagen Bersenbrück erreichen wird. Mehr als 7000 km wird sein Fahrrad-Tacho anzeigen.

Am 02. Oktober schrieb uns Lukasz Kowalski wohl aus Olsztyn in Polen über unseren Homepage-Kontakt. (Der Text ist schwer zu übersetzen: wahrscheinlich auf lettisch). Wir denken Helmut ist dort vorbeigekommen.

Am Wochenende 16./17. September hat Helmut von unserem Freundeskreis Anne und Hubert Siemer in Riga getroffen.

Am 10.09., so auf einer hier angekommenen Postkarte vermerkt, ist Tallinn die Hauptstadt von Estland erreicht. 4700 km sind geschafft; tief bewegt von einem Gottesdienst in der russisch-orthodoxen Aleksander-Kathedrale in Tallinn.

Am 08.09., so unsere Information, hat Helmut Helsinki erreicht.

Am 5.9. schrieb Helmut uns selber, dass er an der russischen Grenze angekommen sei.

Am 5.9. schrieb uns Suvi Rautsiala aus Imatra in Finnland, dass sie sich  heute eine Zeit lang mit Helmut über die wundervollen Projekte unterhalten hat für die er sammelt. Ein Foto fügte sie bei. Danke!

Am 4.9. schrieb Ron, dass Helmut in Parrikkala bei ihnen zu Gast war. Ron erzählt von einer wundersamen Geschichte, die Helmut bestimmt in seinem Vortrag, wenn er wieder Zuhause ist,  zum Besten geben wird. Seid gespannt. Übrigens: bisher sind 4200 km gefahren.

Am 26.08., so unsere Information, wurde der runde Geburtstag von Helmut auf einer Elch-Farm mitten in Finnland gefeiert.

Am 15.08. bekam der Freundeskreis eine Mail von Jeanette Lindgren aus Gnarp in Schweden. Sie berichtet, dass Helmut bisher schon 2100 km mit dem Fahrrad gefahren ist.

Am 12.08. bekam der Freundeskreis eine Mail von der Familie Tin Jonas Sjöö aus Vikarbyn. Helmut war für 30 Minuten Gast in seinem Haus und hat mit Begeisterung von seinen Projekten berichtet.

Helmut Meyer startet bald wieder

Helmut Meyer (1.v.li.) mit Mitgliedern des Umunumo Freundeskreises Bersenbrück.

Helmut Meyer wird Ende Juli aufbrechen, um drei Monate lang durch Skandinavien und einige baltische Länder zu radeln und Spendengelder für die Aktion „Wasser in Afrika“ einzuwerben. Bereits im Jahre 2015 war er durch Australien geradelt und hatten dabei rund 2.700 Euro an Spenden gesammelt. Die private Eigeninitiative von Helmut Meyer wird wieder durch den Bersenbrücker Umunumo-Freundeskreis unterstützt, indem sie die von ihm eingeworbenen Spendengelder für Wasserprojekte in Afrika verwenden. Behilflich ist ihnen dabei der seit Jahren für Miserior tätige Wasserbauingenieur Georg Ehrler, mit dem unzählige Wasserprojekte umgesetzt wurden und so vielen Menschen zu sauberem Wasser verholfen wurde. Meyer wird in Schweden starten und dann durch Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen wieder nach Bersenbrück radeln. Er nimmt an bis 100 km pro Tag fahren zu können. Wer die Aktion „Wasser für Afrika“ und damit die Aktion von Helmut Meyer unterstützen will mit ein paar Cent pro gefahrenen Fahrradkilometer, kann sich in eine Spendenliste eintragen, die in der „Artland-Apotheke“ von Hubert Siemer, Bramscher Straße 10, in Bersenbrück, ausliegt. Derjenige, der einen Festbetrag spenden will, kann auch jetzt schon eine Überweisung auf das Spendenkonto bei der Katholischen St. Vincentius Kirchengemeinde, Stichwort „Wasser für Afrika“, vornehmen. Überweisungen sind möglich bei der Volksbank Osnabrück, Konto 201 728 804, Bankleitzahl 265 900 25, oder bei der Kreissparkasse Bersenbrück, Konto 010 004 810, Bankleitzahl 265 515 40. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt. Helmut Meyer wird nach seiner Rückkehr nicht nur in der Bersenbrücker Pfarrgemeinde einen Reisebericht abgeben. Honorare und Spenden erwartet Meyer auch aus Vorträgen über seine Reise unter anderem in Schwagstorf und Eggermühlen, um wie zum Beispiel das Projekt „Nachhaltig gegen Hunger“ des Eggermühleners Felix Bruns in der Elfenbeinküste zu unterstützen.

Wenn Sie die gefahrenen Kilometer von Helmut Meyer mit einem Cent-Betrag unterstützen wollen, liegt eine Liste für Sponsoren aus:

bei Diakon Hubert Siemer in der
Artland Apotheke
Bramscher Straße 10
49593 Bersenbrück

Wenn Sie die Spendentour mit einem festen Betrag unterstützen wollen:

Kath. Kirchengemeinde St. Vincentius Bersenbrück

Kreissparkasse Bersenbrück
IBAN: DE90 2655 1540 0010 0048 10
BIC: NOLADE21BEB
Stichwort “Wasser für Afrika”

oder

Volksbank Osnabrück
IBAN: DE69 2659 0025 0201 7288 04
BIC: GENODEF10SV
Stichwort “Wasser für Afrika”

21. Nov 2016

Doppelkopfturnier 2016

Das Doppelkopfturnier war wieder ein voller Erfolg.

im Bersenbrücker Kreisblatt

Stefan Heimann Sieger beim DoKo-Turnier für Umunumo

Bersenbrück. Mit einem sagenhaften Vorsprung von 840 Punkten vor dem Zweitplatzierten Manfred Weissbeck hat Stefan Heimann mit 1430 Punkten das diesjährige Umunumo-Doppelkopfturnier gewonnen. Auf Platz drei landete Franz Hillebrand mit 500 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Reinhard Rehkamp, Wolfgang Reilmann, Alfons Möller, Eva Lohbeck, Georg Sander Georg Schuckmann und Klaus Tiegs. Bei Kontra, Re und „keine Neunzig“ belagerten 36 Doppelkopffreunde für mehrere Stunden die Tische an dem zur „Spielhölle“ umgeräumten Vereinsheim des TuS Bersenbrück. Dass das Doppelkopfturnier nicht nur eine reine Domäne der Männer ist, bewies die Teilnahme von neun spielbegeisterten Damen. In drei Durchgängen übten sich die Teilnehmer in Gratwanderungen zwischen Risikofreude und Vorsicht. Bei der Siegerehrung hatte sich der Gewinndruck aller Beteiligten schon weitestgehend gelöst. Der Wettkampf verlief reibungslos, da es das Duo Widu Höckelmann und Ralf Küthe Zur Lienen bestens organisiert und geleitet haben. Für den Umunumo Freundeskreis Bersenbrück nahm Widu Höckelmann die Siegerehrung vor. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass der Erlös wieder in den Bau von Trinkwasseranlagen in Nigeria verwandt wird. Der Umunumo-Freundeskreis Bersenbrück ist glücklich, dass in diesem Jahr mit Hilfe des Ingenieurs Georg Ehrler von Miserior und Dank der Bersenbrücker Spendengelder in der Diözese Edea im Südwesten Kameruns in einer überwiegend ländlichen Region 20 mit Handpumpen ausgestattete Brunnen gebaut werden konnten. Gleichzeitig wurde in jedem Ort eine Gruppe angeleitet, die nachhaltige Erhaltung und Nutzung der Brunnenanlagen sicherzustellen. Für die Dorfbewohner wurden Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung in Hygiene und Gesundheit angeboten. Glücklich ist der Umunumo-Freundeskreis auch, dass die beiden Wassertankbauer John Naga und Michael Emmanuel mit ihren Familien im Januar 2016 nach fast zwei Jahren Aufenthalt im Flüchtlingscamp Minawao aus Kamerun, wohin sie vor der Terror-Miliz Boko Haram geflüchtet waren, nach Nigeria zurückkehren konnten, jedoch nicht in ihr ursprüngliches Zuhause nahe Maiduguri. Sie sind jetzt in der Diözese Jalingo beheimatet. Mit Unterstützung von Georg Ehrler und Miserior gehen sie dort wieder ihrer Arbeit nach. So wurden im Raum Jalingo in 2016 mehr als 30 weitere Wasserbrunnen geworfen. Zum Abschluss wies Widu Höckelmann auf die nächste Umunumo Veranstaltung, die Tannenbaumsammelaktion, am 14. Januar 2016 hin. Nähere Informationen zu den einzelnen Umunumo Projekten sind auch auf der Homepage www.umunumo-freunde-bsb.de nachzulesen.

26. Aug 2016

Wasserprojekte in Kamerun

Der Freundeskreis unterstützt  mit Bersenbrücker Spendengeldern neben Nigeria jetzt auch Wasserprojekte in Kamerun, die vom bischöflichen Hilfswerk Misereor begleitetet werden. Die beiden folgenden Wasserprojekte wurden im Sommer 2016 fertiggestellt.

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Der folgende Text ist von MISEREOR -

Projektberichte an den Umunumo-Freundeskreis Bersenbrück

WASSER – Recht auf Leben

Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser ist am 28. Juli 2010 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt worden. Dieses Menschenrecht auf Wasser ist die Voraussetzung für das Menschenrecht auf Leben, angemessene Ernährung und medizinische Versorgung.Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan fasst dies in zwei Sätzen zusammen: „Der Zugang zu unbedenklichem Wasser ist ein menschliches Grundbedürfnis und daher ein grundlegendes Menschenrecht. Verschmutztes Wasser gefährdet sowohl die körperliche als auch die soziale Gesundheit aller Menschen und ist ein Angriff auf die Menschenwürde.“

Wasserknappheit sowie der Gebrauch von verschmutztem Trinkwasser haben in diesen Gebieten erhebliche Auswirkungen auf Gesundheit und Entwicklung der dort lebenden Menschen. So sind die Erträge nur mangelhaft bewässerter Anbaukulturen oftmals so gering, dass eine hinreichende Ernährung dieser Menschen nicht gewährleistet ist. Viele von ihnen sind unter- oder fehlernährt, körperlich geschwächt und dadurch anfällig für Infektionskrankheiten. Dadurch, dass die geringen Ernteerträge oft nicht einmal hinreichen die Familie zu ernähren, können auch keine Einnahmen durch Vermarktung der Agrarprodukte generiert werden, d. h., die Finanzierung notwendiger medizinischer Versorgungen, die Beschulung der Kinder oder auch nur die Anschaffung einfachster Gerätschaften zur Erleichterung der Arbeit sind nicht möglich.

Mangelnde Hygiene aufgrund von Wasserknappheit oder durch Unkenntnis bei der Nutzung von verschmutztem Trinkwasser führt dazu, dass viele der Betroffenen unter Parasiten, Hauterkrankungen oder Problemen mit dem Verdauungstrakt leiden, körperlich geschwächt und dadurch nicht leistungsfähig sind. So sind 88 % der Durchfallerkrankungen schlechter Wasserqualität, unzureichender Sanierung und mangelnder Hygiene zuzuschreiben. 90 % der Menschen, die jedes Jahr an Durchfallerkrankungen wie z. B. Cholera sterben, sind Kinder unter 5 Jahren. In Afrika südlich der Sahara haben ungefähr ein Drittel der Menschen (d. h. ca. 300 Millionen) immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch in Kamerun gibt es weite Teile, in denen diese Wasserproblematik vorherrscht.Während in Deutschland und den westlichen Industrienationen sauberes Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit ist und der Pro-Kopf-Verbrauch im Tagesdurchschnitt bei reichlich einem Kubikmeter liegt, hat in den sogenannten Entwicklungsländern vor allem die in den ländlichen Gebieten oder den Armutsvierteln der Großstädte lebende Bevölkerung häufig keinen direkten Zugang zu direkt nutzbarem Wasser.

Aktuelle Situation in Kamerun

Laut dem „Human Development Report 2015“ fiel das zentralafrikanische Land hinsichtlich des HDI (Human Development Index – Index für menschliche Entwicklung) im Jahre 2014 auf Platz 153 von insgesamt 188 und lag damit selbst im Bereich der „gering entwickelten“ Länder am unteren Ende. Die Lebenserwartung für das Referenzjahr wurde mit durchschnittlich 55,5 Jahren (vgl. Deutschland über 80 Jahre) und das Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen mit US $ 2,803 beziffert (fiel in den Jahren 1980 bis 2014 um 9,7 Punkte; vgl. Deutschland 36.828 Euro). Derzeit liegt die Arbeitslosenrate bei über  30 % und über 50 % der arbeitenden Bevölkerung ist im Niedriglohnsektor tätig.

Dieser für die Menschen verheerende Entwicklungsstand ist nicht zuletzt auf die oben geschilderten Auswirkungen zurückzuführen, die ein Mangel an sauberem Brauchwasser auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche wie Ernährung, Gesundheit, Einkommen, Beschulung und Bildung ausübt. Denn trotz großer Süßwasservorkommen ist in Kamerun nur ein geringer Anteil der Bevölkerung an die nationalen Trinkwassersysteme angeschlossen. Unzureichende Wasserversorgung hinsichtlich verfügbarer Wassermengen sowie auch der Wasserqualität, fehlender Schutz von Wassereinzugsgebieten und Trinkwasserfassungen, keine ausreichende Aufbereitung des Wassers, akuter Wassermangel in vielen Regionen des Landes sowie Trinkwasserentnahmen aus ungeschützten und kontaminierten Quellen führen immer wieder zu Krankheiten. Kamerun gehört zu jenen Ländern, die nahezu jedes Jahr von Choleraepidemien heimgesucht werden, denen etliche Menschen – vor allem die Allerjüngsten – zum Opfer fallen.

Situation im Projektgebiet der Diözese Edéa

Zum einen wird der Bau einer Wasserversorgung für die katholische Schule Sacre Coeur in Sangmelima in Kamerun bezuschusst. Das College Notre Dame du Sacre Coeur ist die einzige Sekundarschule in einer waldreichen Region, die auch Internatsplätze anbietet. Daher ist es besonders für die zurzeit 350 Kinder aus dem ländlichen Raum eine wichtige Institution. Allerdings fehlt es an einer adäquaten Wasserversorgung. Mit Bischof Christophe Zoa leitet ein junger und dynamischer Bischof die Diözese in Sangmelima, den Misereor aus seiner Zeit als Weihbischof in Yaounde schätzt. Die punktuelle Förderung dieser durchaus wichtigen Initiative ist auch ein Entgegenkommen an eine ansonsten nicht von Misereor berücksichtigten Region.

In der Diözese Edéa, einer im Südwesten Kameruns gelegenen und überwiegend ländlich geprägten Region, haben ungefähr zwei Drittel der Einwohner(innen) keinen Zugang zu sauberem Wasser. Zudem fehlen der Bevölkerung oftmals  grundlegende Kenntnisse über Hygiene und den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch verschmutzten Trinkwassers und den daraus resultierenden Krankheiten. Eine Untersuchung von CODAS Caritas ergab, dass 40 % der Gesundheitsausgaben der Haushalte im ländlichen Raum durch wasserinduzierte Infektionskrankheiten verursacht wurden. Die Auswertung eines kirchlichen Gesundheitszentrums ergab, dass ca. 80 % der dortigen Patienten an Amöben litten.

Neubau einer LatrineAngesichts dieser Situation fördert Misereor seit dem Jahr 2000 Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung in der Diözese Edéa. Im Rahmen von vier Vorprojekten konnten bisher über 70 mit Handpumpen ausgestattete Brunnen angelegt  werden. Durch flankierende Begleitmaßnahmen wie Hygieneerziehung konnte eine Verbesserung der Situation erzielt werden. Eine stichprobenartige Auswertung von Statistiken mehrerer Gesundheitszentren ergab, dass durch den Bau von Brunnen und durch eine präventive Gesundheitsvorsorge die Verbreitung von wasserinduzierten Infektionskrankheiten in der Projektregion merklich abnahm. Im Rahmen dieser Förderung bewilligte Misereor das Projekt zur Sicherung der nachhaltigen Trinkwasserversorgung in ländlichen Regionen der Diözese Edéa, welches einen guten Erfolg aufweist.

Konkretes Ziel des hier vorliegenden Projektes war es, der betroffenen Bevölkerung (hier ca. 2.000  Kleinbauern) dauerhaften Zugang zu einer gesundheitlich unbedenklichen Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, wobei die konkreten Maßnahmen für dieses Projekt im Bau und der Ausstattung von zwei Schachtbrunnen und der Installation von zehn belüfteten Latrinen bestehen.

robuste HandpumpeDie Anlage der Brunnen erfolgte jeweils schrittweise, wobei nach Bohrung und solider Befestigung die Installation robuster Handpumpen erfolgte.

Neben den baulichen Maßnahmen wurde die Bevölkerung auch informiert und aufgeklärt, um eine nachhaltige Reduzierung von Krankheiten und Sterbefällen zu erzielen. So wurden den Familien Kenntnisse hinsichtlich der Ursachen und zur möglichen Vermeidung von Krankheiten vermittelt und Schulungen zu Hygienemaßnahmen durchgeführt.

Für das nachhaltige Gelingen der angestrebten Ziele ist das große Engagement der Bevölkerung zu würdigen, die einen hohen Eigenanteil in die Realisierung des Gesamtprojektes einbringt. So sind die teilnehmenden Dörfer und Gemeinden verpflichtet, Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen, die unter Anleitung der Techniker einfache Arbeiten verrichten. Außerdem obliegt es den nutznießenden Familien, die Techniker für die Dauer der Maßnahmen zu beherbergen. Neben der Beschaffung von verfügbaren Baustoffen, z. B. Sand, ist darüber hinaus jede Familie angehalten, einen monetären Beitrag zu leisten, der unter anderem zur Finanzierung zukünftig eventuell notwendiger Reparaturen dienen soll, wobei ältere oder kranke Personen, die diesen Beitrag nicht leisten können, freigestellt werden.

Wasserkomitee der DiözeseEin fest etabliertes Wasserkomitee, dem mehrere Personen der Diözese angehören, achtet auf die Einhaltung dieser Regeln, um ein gutes und einträchtiges Funktionieren zu gewährleisten. Die nachhaltig positiven Ergebnisse spiegeln sich in der Reduzierung von Krankheiten und Sterbefällen vor allem der Allerjüngsten wieder; insbesondere sind lebensbedrohliche Erkrankungen wie Typhus und Cholera rückläufig. Die allgemeine Verbesserung der Lebensqualität dieser Menschen fasst der Pfarrer in einem einfachen Satz zusammen:

sauberes Wasser - Leben rettendPour le curé de la paroisse, ABBE PIERRE MANYAGOUA,  avant l’arrivée du puits les communautés buvaient l’eau du marigot.  « Nous avons reçu la vie »

Frei übersetzt: „Bevor es diese Brunnen gab, tranken die Gemeindemitglieder das Wasser aus dem Tümpel. Nun wurde uns das Leben erneut geschenkt.“

Im Namen der Familien in der Diözese Edea danken auch wir von MISEREOR dem Umunumo Freundeskreis Bersenbrück ganz herzlich, dass Sie mit Ihrer großherzigen Förderung mit dazu beitragen, Leben durch gesundes Wasser zu schenken.

MISEREOR – Marianne Johann, im Juni 2016

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November 2015:

Der Freundeskreis unterstützt  mit Bersenbrücker Spendengeldern neben Nigeria jetzt auch Wasserprojekte in Kamerun, die vom bischöflichen Hilfswerk Misereor begleitetet werden.

Zum einen wird der Bau einer Wasserversorgung für die katholische Schule Sacre Coeur in Sangmelima in Kamerun bezuschusst. Das College Notre Dame du Sacre Coeur ist die einzige Sekundarschule in einer waldreichen Region, die auch Internatsplätze anbietet. Daher ist es besonders für die zurzeit 350 Kinder aus dem ländlichen Raum eine wichtige Institution. Allerdings fehlt es an einer adäquaten Wasserversorgung. Mit Bischof Christophe Zoa leitet ein junger und dynamischer Bischof die Diözese in Sangmelima, den Misereor aus seiner Zeit als Weihbischof in Yaounde schätzt. Die punktuelle Förderung dieser durchaus wichtigen Initiative ist auch ein Entgegenkommen an eine ansonsten nicht von Misereor berücksichtigten Region.

Das zweite vom Bersenbrücker Freundeskreis unterstützte Projekt ist zur Sicherung der nachhaltigen Trinkwasserversorgung in der ländlichen Region der Diözese Edea in Kamerun. Hier wurde seit dem Jahr 2000 die Trinkwasserversorgung von Misereor und zusätzlich mit staatlichen Mitteln gefördert. Mit aktiver Beteiligung der betroffenen Bevölkerungsgruppen wurden insgesamt 70 mit Handpumpen ausgestattete Bohrbrunnen installiert. Die betroffene Bevölkerung wurde durch die Organisierung von Nutzergruppen und einem Leitungskomitee dazu animiert, die nachhaltige Erhaltung und Nutzung der Brunnenanlagen sicherzustellen. Eine 2013 durchgeführte Evaluierung des Programms bestätigt den Erfolg des Brunnenbauprogramms. 80% der gebauten Brunnen funktionieren  und werden genutzt. Trinkwasserbedingte Krankheiten sind stark zurückgegangen. Die Organisierung der Nutzergruppen und der örtlichen Verwaltungskomitees sind noch zu verbessern. Misereor wird dazu die Organisationskompetenz des Projektpersonals fördern. Mit diesem Projekt wird ein weiterer Rückgang von wasserinduzierten Infektionskrankheiten sowie eine allgemeine Stärkung des Selbsthilfepotentials der Bevölkerung durch die konkreten gemeinsamen Aktionen erwartet. Dieses Projekt dient dazu, die bereits in den Vorprojekten umgesetzten Maßnahmen zu sichern, insbesondere die Funktionssicherheit der bisher bereits installierten Brunnen.

29. Feb 2016

Vortrag über die Australien-Tour

Helmut Meyer begeistert von australischer Gastfreund- und Hilfsbereitschaft

Menschliche Begegnungen machten Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis

(Vortrag: Montag, 22. Februar 2016; spannender Reisebericht über dreimonatige Sponsorenfahrt für „Wasser in Afrika“)

Bersenbrück (rr)

Widu Höckelmann vom Umunumo-Freundeskreis Bersenbrück konnte zu einem Reisebericht von Helmut Meyer über seine drei- monatige Fahrradtour durch Australien rund 35 Interessenten im Pfarrheim der St. Vincentius Gemeinde begrüßen. Meyer hatte es sich dabei zur Aufgabe gemacht, während seiner Tour für die Aktion „Wasser für Afrika“ Spenden zu sammeln. Dabei berichtete er spannend, anschaulich und interessantes über seinen Kontakt mit den dortigen Menschen sowie über seine Erfahrungen im Outback, die ihm einen ganz anderen Blick auf die Menschen und Kulturen bescherte. Meyer war zum sechsten Mal in Australien, es ist also fast schon seine zweite Heimat, wie er es selbst bezeichnete. Für Meyer gehört Australien quasi zu seinem erweiterten Lebensmittelpunkt. Nach seiner Ankunft in Sydney kaufte er sich ein Fahrrad und startete entlang der Ostküste gen Süden. Auf seinen rund 8.271 km, die er in den drei Monaten zurücklegte, hätte er fast nur einen Unfall gehabt und zwar mit einem Emu, dass seine Fahrbahn unverhofft kreuzte. Eine verletzte auf der Straße liegende Schlange, die mit dem Tode rang, erlöste er von ihrem Leiden und nahm als Souvenir das Schwanzende mit, was er den Besuchern zeigen konnte.
Apropos Souvenir: Jeder Besucher erhielt von ihm einen kleinen Stein vom Strand vom südlichsten Ende Australiens ge- schenkt. Er hat während seiner Tour zahlreiche Nationalparks gesehen und dabei auch immer wieder deutschsprachige Australier getroffen. So hat er auch einen gebürtigen Bersenbrücker auf dem anderen Ende der Welt getroffen, der nach Melbourne ausgewandert war. Er musste sich schon bewusst auf die Suche machen, um Koala-Tiere zu sehen, denn sie sind dort schon seltener geworden wegen der immer mehr abgeholzten Eukalyptuswälder. Über viele interessante Begebenheiten berichtete er, insbesondere über die Gastfreundschaft der ihm fremden Menschen. So wurden ihm oft Übernachtungsmöglichkeiten angeboten, nachdem er den Menschen erzählt hatte wofür er die Radtour macht. Dabei wurden ihm dann immer wieder australische Dollarnoten zugesteckt, die er jetzt eingelöst hat und der Spendenaktion zu Gute kommen lassen hat. Sehr behilflich waren ihm die Menschen gegenüber, wenn es um kleine Fahrradreparaturen ging. Einmal hat ihn umsonst sogar ein Australier mit seinem Pickup 40 km bis zur nächsten Fahrradreparaturwerkstatt gefahren.
Getroffen hat er auch den Abenteurer, Foto- grafen, Buchautor und Journalisten Tilmann Waldthaler (Outback – eine Radtour quer durch Australien), der mit seinem Fahrrad in entgegen gesetzter Richtung Australien umradeln wollte. Apro- pos Journalisten: Für die Zeitung Warrego Watchman in Cunnamulla, wo er sich für ein paar Tage wegen eines größeren Fahrradschadens aufhalten musste, war er interessant genug, um über seine Aktion zu berichten. Das gewisse Tage auch sehr einsam waren beweist die Tatsache, dass Meyer, als er mal 100 km zurückgelegt hat, er von fünf PkW’s überholt wurde und ihm sechs PKW’s entgegen gekommen sind. Mit allem erdenklichen Wetter hatte er auch die ganze Zeit zu kämpfen wie Sturm, Gewitter, starkem Qualm durch kontrolliertes Buschfeuer,  hohe Tages- und tiefe Nachtemperaturen. Insbesondere war es hart für ihn, wenn er unverhofft einen Wetterumschwung erleben musste, ohne dann weit und breit einen Baum oder Unterstand geschweige denn ein Haus als Unterschlupf zu finden. Den Zuhörern zeigte er in diesem Zusammenhang wie er sich mit einem moskitoähnlichen Netz gegen die vielen Fliegen geschützt hat. Vorgeführt hat er den Zuhörern auch wie man mit zwei Löffeln Countrymusik machen kann.
Die Wichtigkeit von trinkbarem sauberem Wasser hat er bei seiner Tour zu schätzen gelernt, da er schon mal an einem Tag bis zu acht Lichter Wasser getrun- ken hat aufgrund der großen Hitze von durchschnittlich 35 Grad. Während der Erzäh- lungen kam immer wieder mal der Satz „ ach das war auch eine interessante Begebenheit“ von ihm, was davon zeugte, dass er so viel zu erzählen wusste, was den Rahmen des zweistündigen Vortrags gesprengt hätte. Das Ende seiner Reise hat er dann so gelegt, dass er seinen alten Freund Ron aus dem Jahre 2004 an dessen Geburtstag getroffen hat, dem er dann auch sein Fahrrad geschenkt hat. „Jeder von uns hat die Möglichkeit die Welt ein wenig lebenswerter und besser zu machen. Jeder Euro für das Projekt Wasser für Afrika kann dazu beitragen und ist ein Mosaikstein, dass die Menschen aus ihrer Heimat nicht fliehen müssen. Denn trinkbares Wasser kann die Basis bilden zum Verbleiben in der Heimat. Wasser ist Leben und ohne Wasser gibt es kein Leben.“ Mit diesen Worten beendete Meyer seinen Vortrag.
Abschließend erläuterten Jutta Brockhage und Widu Höckelmann vom Umunumo Freundes- kreis anhand einer Landkarte von Nigeria, in welchem Gebiet sich der Bersenbrücker Freun- deskreis derzeit mit dem Zisternen- oder Brunnen- bau einbringt. Vieles was umgesetzt wird haben die Bersenbrücker dem Wasserbauingeniuer Georg Ehrler zu verdanken. So hat der Freundeskreis jetzt auch mit dazu beigetragen, dass die mit Bersenbrücker Geldern ausgebildeten nigerianischen Wassertankbauer, die sich im September 2014 vor der Terrorsekte Boko Haram nach Kamerun retten konnten, wieder nach Nigeria in ein befriedetes Gebiet reisen konnten. Hier sollen sie wieder mit Berenbrücker Hilfe weitere Zisternen und Brunnen bauen.

12. Jul 2015

Spendentour durch Australien 2015

Helmut Meyer hat im vergangenen Herbst eine 85-tägige Fahrradtour zugunsten des Projektes „Wasser für Afrika“ in Australien gemacht. Was er auf den 8.271 Kilometern erlebt hat und wie er auch dort Sponsorengelder für die Aktion eingeworben hat, darüber berichtet er für alle Interessierten

am Montag, 22. Februar 2016 um 19 Uhr

im katholischen Pfarrheim in Bersenbrück, Stiftshof 3

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Helmut Meyer

ist von Ende August bis Ende November 2015
auf Spendentour durch Australien

für “Wasser in Afrika”


Wenn Sie die gefahrenen Kilometer von Helmut Meyer mit einem Cent-Betrag unterstützen wollen, liegt eine Liste für Sponsoren aus:

bei Diakon Hubert Siemer in der
Artland Apotheke
Bramscher Straße 10
49593 Bersenbrück

Wenn Sie die Spendentour mit einem festen Betrag unterstützen wollen:

Kath. Kirchengemeinde St. Vincentius Bersenbrück

Kreissparkasse Bersenbrück
IBAN: DE90 2655 1540 0010 0048 10
BIC: NOLADE21BEB
Stichwort “Wasser für Afrika”

oder

Volksbank Osnabrück
IBAN: DE69 2659 0025 0201 7288 04
BIC: GENODEF10SV
Stichwort “Wasser für Afrika”